Interpellation zu Social Media: Bildung Aargau bringt Anliegen der Mitglieder in den Grossen Rat
Auf Initiative von Bildung Aargau wurde am 22. September 2026 im Aargauer Grossen Rat eine Interpellation zur Social-Media-Nutzung von unter 16-Jährigen eingereicht. Der Vorstoss wird von Vertreter aus SP, Grünen, Mitte, SVP, GLP, FDP und EVP mitgetragen.
Ausgangspunkt war eine Umfrage von Bildung Aargau unter ihren Mitgliedern. Dabei wurde deutlich, dass der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Social Media die Bildungsfachpersonen beschäftigt. 79,5 Prozent der über 1'500 teilnehmenden Mitglieder sprachen sich für ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige aus.
Diese Rückmeldung nimmt Bildung Aargau auf und bringt das Anliegen in die politische Diskussion. Die Interpellation stellt dem Regierungsrat unter anderem Fragen zu den gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Social-Media-Nutzung, zu bestehenden Schutzmassnahmen und zur Medienkompetenz. Zudem soll er seine Haltung zu einem Mindestalter von 16 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke darlegen und aufzeigen, wie Eltern und Fachpersonen unterstützt werden können.
Mit dem Vorstoss wird ein Anliegen der Mitglieder von Bildung Aargau auf kantonaler Ebene aufgegriffen. Als Berufs- und Interessenverband setzt sich Bildung Aargau dafür ein, dass die Anliegen und Erfahrungen ihrer Mitglieder in die politische Diskussion einfliessen.