Good News: Das Image von Lehrpersonen ist besser, als man denkt
Lehrpersonen seien «Jammeris» und «Ferientechniker:innen» sind Klischees, die – schaut man in die Medien – in der Gesellschaft weit verbreitet zu sein scheinen. In der Realität werden Lehrpersonen von aussen aber positiver wahrgenommen, als viele denken. An der Themenkonferenz der Kantonalkonferenz zum Thema «Selbst- und Fremdwahrnehmung des Lehrberufs» räumte Prof. Dr. Martin Rothland von der Universität Münster mit der weitverbreiteten Vorstellung auf, dass der Lehrberuf in der Gesellschaft nicht die Anerkennung erhalte, die er verdiene. Denn wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Lehrerinnen und Lehrer in Rankings, welche das «Prestige» messen, das einer Berufsgruppe zuteil wird, weit oben auftauchen. Interessant ist dabei, dass – entgegen der Vorstellung vieler Lehrpersonen – Primarlehrpersonen in diesem Ranking weiter oben platziert sind als Gymnasiallehrpersonen.
Nach Prof. Dr. Martin Rothlands Präsentation lud Hans Fahrländer, ehemaliger Chefredaktor der Aargauer Zeitung, zu einer Podiumsdiskussion mit dem Referenten und drei Lehrpersonen. Die Lehrpersonen erzählten aus ihrem Schulalltag und diskutierten darüber, wie sie sich in ihrem Beruf selbst wahrnehmen und wie sie von aussen wahrgenommen werden.
In der letzten Schulblatt-Ausgabe des Jahres 2024 (18) finden Sie einen ausführlichen Bericht zu der Veranstaltung.